Herzlich willkommen

von Oranjeboom für Euch!


                  Unsere Katzen

Pedo und Luna

Nachdem im September 2005 unser geliebter Kater "Samaro" überfahren wurde, schworen wir uns erst einmal - Uns kommt keine Katze mehr ins Haus!

Oktober, November, Dezember ohne Katze - grässlich!
Mitte Januar hatten wir vor, einen Monat auf den Kanaren zu verbringen, da uns die Kälte hier in Deutschland auf den Geist ging. Wir planten 2 Wochen für Teneriffa und zwei Wochen für Gran Canaria ein. Da mein Sohn zu der Zeit einen zweiwöchigen Spanischkurs in Las Palmas auf Gran Canaria machte, wollten wir am Ende des Urlaubs zusammen von dort aus nach Hause fliegen.

Da wir Tiere über alles lieben, setzte ich mich vor der Reise mit dem Tierschutz in Las Palmas in Verbindung, um uns als Flugpaten für einige Tiere zur Verfügung zu stellen.

Aber uns war klar - sonnenklar - ein eigenes Tier bringen wir auf keinen Fall mit!!

Die ersten zwei Wochen verbrachten wir auf Teneriffa und hatten einen wunderschönen Urlaub. Dann flogen wir nach Gran Canaria und verbrachten eine Woche in der Hauptstadt Las Palmas. Dort besuchten wir am 2. Tag nach unserer Ankunft das dortige Tierheim. Kein schöner Anblick. Da wir Katzenmenschen sind, konzentrierten wir uns auf die Katzengehege, die von hohem Maschendraht umzäumt waren. Die Tiere lagen und saßen auf dem nackten Boden.
Es gab keine Möglichkeit für die Tiere, sich zurückzuziehen und auch keine Sitzplätze. Uns wurde erzählt, dass regelmäßig Tiere getötet werden.

In einem kleineren Gehege saß eine höchstens 2 Monate alte kleine kranke Katze. Sie hatte Katzenschnupfen, sah ganz erbärmlich aus und fiel beim Fellputzen dauerd um. Kurt, meine bessere Hälfte, konnte den Blick von der kleinen schwarz-weißen Katze nicht lassen.

Brüsk drehte ich mich um und sagte: "Uns kommt keine Katze ins Haus - und eine schwarz-weiße wie Samaro, schon mal garnicht".

Wir besuchten das Tierheim noch zwei Mal und machten mit einer der Tierschützerin aus, dass wir im Februar uns am Abreisetag auf dem Flugplatz treffen, um die Tiere, die nach Deutschland vermittelt wurden, in Empfang zu nehmen.

Nach einer Woche Las Palmas fuhren wir in den Süden nach Puerto Mogan und ließen uns die Sonne auf den Pelz scheinen. Kurt war in dieser Woche etwas einsilbig und erinnerte mich öfter an die kleine, kranke Katze im Tierheim. Aber ich blieb hart - keine Katze!!!!

Am Abreisetag trafen wir uns mit unserem Sohn und fuhren zusammen zum Flughafen, um nach Hause zu fliegen. Wir warteten aufgeregt auf die Ankunft der Tiere. Zwei Frauen betraten den Flughafen und hatten zwei große Hundeboxen und einen Katzenkorb im Schlepptau.

Das waren also "Unsere Tiere", die mit uns nach Frankfurt flogen. Wir bekamen für jedes Tier einen Pass, für einen kleinen weißen Wuschelhund, einen alten Schäferhund und einer grimmig dreinschauenden Langhaarkatze.

Ich kann`s nicht erklären. Es war ein Geistesblitz. Ich zog die eine Dame zur Seite und bat sie, die kleine kranke Katze von Las Palmas auf die Krankenstation zu bringen. Ich wollte für die Kosten aufkommen und diese KATZE meinem Schatz zu seinem Geburtstag im April schenken. Da das Kätzchen sehr krank war - und ich nicht wusste, ob sie noch zu retten war - sprach ich mit meinem Partner nicht darüber - aber im Flugzeug war ich ganz stolz auf meine Entscheidung

Wieder zuhause , war es so einsam, dass ich eines Tages ins Tierheim unserer Stadt ging und nur mal schauen wollte- und schaute direkt in die Augen einer kleinen, zierlichen schwarzen Katze mit großen Augen - rund wie der Vollmond. Luna hieß damals Dolly, was ich mit einem bestimmten Busenwunder in Verbindung brachte und das wollte ich der armen Katze nicht antun. Luna strich mir sofort schnurrend um die Beine - und was soll ich sagen - Liebe auf beiden Seiten!


Ich hoffte ja noch auf die kleine Katze aus Gran Canaria und dachte, dann hat sie schon eine große Schwester, denn Luna war zu diesem Zeitpunkt schon 1 Jahr alt.

Mitte März bekam ich eine EMail, dass es der Katze besser geht und das sich ein Flugpate bereiterklärt hat, sie mit
nach Frankfurt zu nehmen.

Erst jetzt erzählte ich meinem Schatz, was ich in Las Palmas für ihn arrangiert hatte . Er war baff und konnte garnichts sagen.

In der ersten Aprilwoche war es soweit, wir fuhren aufgeregt zum Frankfurter Flughafen um "Unser Kind" abzuholen. Wir warteten auf die ankommenden Fluggäste und schon bald kamen zwei junge Männer mit 2 Katzenkörben auf uns zu. In dem einen Korb saß ein winziges, erbärmlich und halbverhungertes schwarz-weisses Kätzchen, unser "Pedo".

Als wir nach Hause kamen, sah Luna uns ganz schockiert an - was habt ihr denn da für eine Mißgeburt mitgebracht?
Aber Pedo schlich so charmant umher, dass Luna sich nach einigen Stunden herabließ und Pedo abschleckte.



Jetzt hatten wir zwei Katzen und die lange katzenlose Zeit endlich ein Ende.



























 

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